Nachbehandlung Bauchfellkrebs – Pseudomyxoma peritonei
Wie erfolgt die Nachbehandlung?
Nach einer Therapie des Pseudomyxoma peritonei (PMP) empfiehlt die Leitlinie eine strukturierte Nachsorge, um Rezidive frühzeitig zu erkennen und Spätfolgen zu überwachen.
Diese umfasst regelmäßige Bildgebungen (CT oder MRT) alle 3–6 Monate in den ersten Jahren und danach jährlich sowie die Kontrolle von Tumormarkern wie CEA, CA 19‑9 oder CA 125, sofern sie vor Therapie erhöht waren.
Bei Auffälligkeiten oder Rezidiven kann je nach Tumorgrad und Ausbreitung eine erneute Operation, Debulking oder palliative Therapie notwendig sein. Auch das Management von Spätfolgen, etwa Verdauungsbeschwerden oder Verwachsungen, ist Bestandteil der Nachsorge. Die Leitlinien betonen, dass die Nachbehandlung idealerweise in spezialisierten Zentren erfolgen sollte, um Prognose und Lebensqualität optimal zu sichern.